Montag, 3. April 2017

[Rezension] McHeyzer, Margaret - Dying Wish


Margaret McHeyzer - Dying Wish

 | ISBN: 978-0-994-6460-19 | Seiten: 400 | Erscheinungsdatum: 03. Januar 2017 | Verlag: Margaret McHeyzer |Format: Ebook | Preis: 3,99€



Kurzbeschreibung


Quelle: Amazon

 
Meine Meinung

Alice' Traum ist es eines Tages als Primaballerina die Bühnen der Welt zu erobern. Sie wächst sehr behütet, in einer liebevollen Familie auf, die ihre Pläne mit aller Energie unterstützen. Als sie von Elijah Turner umgarnt wird, versteht Alice zunächst nicht, was das Ganze soll. Meint er es ernst mit ihr? Aber bald merkt sie, dass seine Gefühle tief und echt sind. Das Leben jedoch hat was anderes geplant und das Schicksal tritt ihr mit voller Härte in den Hintern...

Zu Beginn dachte ich, das Buch wäre ein normales Jugendbuch mit viel Liebesgeplänkel und romantischem Hin und Her. Die wunderschöne Alice, die aber noch nie einen richtigen Freund hatte und ihre beste Freundin Becky gehen seit Jahren als Zweiergespann durchs Leben. Die beiden sind so gegensätzlich wie Feuer und Wasser, ergänzen sich aber in allen Belangen und unterstützen sich, wo sie können. Dabei geht Becky sehr direkt und ehrlich vor, was ich sehr mochte und Alice an ihr auch besonders schätzte.

Die Beziehung mit Elijah entwickelt sich zunächst sehr zögerlich, aber er gibt sich sehr viel Mühe von seinem Image als Mädchenschwarm und Herzensbrecher abzulenken. Anfangs nahm ich Elijah dieses Liebesgeplänkel aber nicht ab und ich denke Alice ging es genauso. Aber schon bald gibt Alice ihren Gefühlen nach. Sehr lange können sie ihre Liebe jedoch nicht genießen. Denn die Autorin meinte einfach mal eine krasse Wendung in die Geschichte einzubauen.

Wo zu Beginn alles so perfekt und zuckersüß aufgebaut war, schlägt die Realität unbarmherzig zu und riss nicht nur mir, sondern besonders den Protagonisten den Boden unter den Füßen weg. Aber irgendwie war ich auch genervt von dem Ganzen. Denn es gibt so viele Bücher, die das Thema bearbeiten und ich finde hier wurde besonders auf die Tränendrüse gedrückt.

Aber der Hälfte des Buches jedenfalls jagt die Autorin den Leser durch die Achterbahn von Emotionen. Mich konnte sie leider nicht so damit packen. Vieles im zweiten Teil fand ich zu oberflächlich bearbeitet und nicht nachvollziehbar. Ich konnte letztendlich keine emotionale Bindung zu den Charakteren aufbauen, weshalb ich wohl auch nicht so erschüttert oder berührt von der ganzen Handlung war.

Die Autorin wurde mir wärmstens empfohlen und wahrscheinlich habe ich einfach mit dem falschen Buch von ihr angefangen. Ich werde Margaret McHeyzer auf jeden Fall weiterhin verfolgen und hoffe, dass sie mich mit ihren anderen Werken besser packen kann.

Fazit

Nach einem plüschigen, rosaroten Abschnitt, knallt dich die Autorin mit der brutalen Realität zu. Und auch wenn Margaret McHeyzer viel Emotionen in ihre Geschichte "Dying Wish" gepackt hat, konnte sie mich damit nicht einfangen und berühren. Mir fehlte die Bindung zu den Charakteren und letztendlich waren manche Entwicklungen für mich absolut nicht nachvollziehbar.

1 Kommentar:

  1. Huhu meine Liebe,

    Ach es ist so schade das es dir nicht so gut gefallen hat, aber ich kann deine Kritik sehr gut nachvollziehen. Leider ist Dying Wish nicht Margaret McHeyzers bester Roman gewesen und auch mir wars erst zu kitschig und dann etwas zu gewollt dramatisch, aber es ist schön das du ihr noch eine Chance geben willst, die hat sie auch auf jeden Fall verdient ;)

    Liebe Grüße Ina

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