Mittwoch, 22. Februar 2017

[Blogtour] Als der Tod die Liebe fand


Hallo Ihr Lieben
und
Herzlich Willkommen

zum 4. Tag unserer Blogtour zum Mariella Heyds Werk

Als der Tod die Liebe fand

Gestern hat euch Stefanie von Tausend Leben eine Menge über "Kampfgeist und Hoffnung" erzählt. Morgen dürft ihr dann bei Nadja von Bookwormdreamers vorbeischauen, die über Frauen mit Glatze berichtet.

Mein heutiges Thema lautet:

Das Leben als Langzeitpatient


Ich glaube, nur als Langzeitpatient kann man sich wirklich erst ein Bild machen, wie es ist ein Langzeitpatient zu sein.

Als Angehörige oder Freunde von Langzeitpatienten sieht man nur von außen wie schwer der Kampf mit Krankheiten wie Krebs sein kann. Mein Vater hatte vor 12 Jahren Darmkrebs un es war für mich erschreckend anzusehen, wie ein starker Mann, mein Papa, immer schwächer wurde.
Das Gleiche erlebe ich derzeit bei einem guten Freund, der Lymphdrüsenkrebs hat(te) und sich letztes Jahr als letzte Rettung einer Knochenmarkstransplantation unterzog. 
Wenn es für uns Außenstehende schon schwer ist zu sehen, wie ein starker Mensch durch Chemotherapien etc. immer geschwächter durchs Leben gehen muss. Wie muss dies erst als Betroffener, als Langzeitpatient sein?

Krebs ist ein Arschloch! 

Das sage ich so, wie es ist. Er zerstört Leben, Lieben, Menschen und Familien.
Langzeitpatienten erleben monatelange Therapiemaßnahmen und müssen sich meist einer Chemotherapie oder Strahlentherapie unterziehen. Mila erhält eine besonders starke Chemo, denn "ihre" Akute Lymphatische Leukämie ist eine besonders eklige und heftige Form des Blutkrebs.

Aber wie fühlt man sich als Langzeitpatient?

Man ist schwach.
Man wird aus dem Alltag gerissen und meist ziehen sich auch die üblichen sozialen Kontakte zurück. Gründe dafür sind oft Berührungsängste. Nicht nur der Patient, auch die Außenstehenden werden mit dem Thema Tod konfrontiert und werden gezwungen, sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen.

Das alltägliche Leben wird ins Krankenhaus, auf die Krankenstation verlegt. Das ist äußerst frustrierend und langweilig, und führt nicht häufig zu Depressionen.

Patienten, die aufgrund der Chemotherapien geschwächt sind und dadurch bettlägerig werden, müssen sich nach der Heilung oft langwierigen physiotherapeutischen Maßnahmen unterziehen, da die Muskeln total abgebaut haben.

Besonders die Chemotherapie hat viele Nebenwirkungen:
  • Appetitverlust
  • Geschmacksverlust
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • körperliche Kraft schwindet
  • Haare fallen aus
Besonders der Haarverlust setzt vielen Patienten zu. Mila rasiert sich z. B. die Haare komplett ab, bevor der Krebs sie ihr wegnimmt. Dadurch hat immer noch SIE die macht über ihren Körper und nicht die Krankheit.

Langzeitpatienten müssen sich viel mit dem Thema Tod auseinandersetzen. Jeder hat seinen eigenen Weg, damit klarzukommen. Mila schreibt Briefe an ihre Familie, die an besonderen Tagen ankommen sollen. Sie sorgt dafür, dass sie nach ihrem Tod nicht vergessen wird und möchte ihrer Familie die schönen Dinge in Erinnerung rufen.

Aber man macht auch Pläne für das zukünftige gesunde Leben:

Vielleicht werden neue Berufswege eingeschlagen oder Hobbies intensiver betrieben. Oder man legt viel Wert darauf, dass die Zeit mit den wichtigsten Menschen im Leben verbracht wird. Es gibt viele Wege, sich selbst aus dem Loch wieder herauszuholen.

Denn man darf nie vergessen, dass der Tod/der Krebs erst gewonnen hat, wenn man wirklich gestorben ist. Alles was davor liegt, ist das Leben und das muss man genießen und feiern. Egal, wie mies einem das Schicksal auch mitspielt.

*~*~*~*~*
 Gewinnspiel

Folgendes gibt es zu gewinnen:



Wenn ihr in den Lostopf hüpfen wollt, um einen der Preise zu ergattern, dann beanwortet mir doch bitte die untere Frage. Ihr habt dafür Zeit bis zum

 25. Februar 2017 um 23:59 Uhr

Die Frage lautet:

Stellt euch vor, ihr wärt ein Langzeitpatient. Wie würdet ihr versuchen, eure Zeit positiv zu gestalten?

Viel Glück und viel Spaß weiterhin auf unserer Blogtour!!

*~*~*~*~*

Teilnahmebedingungen:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. 
  • Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen. 
  • Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
  • Das Gewinnspiel endet am 25.2.2017 um 23:59 Uhr.

Kommentare:

  1. Ich würde hoffen auf Freunde zu stoßen die ich ich neu finden würde wollen die auch wie ich ein Langzeitpatient sind! An sonsten würde ich mich dort dann doch mit meinen Büchern bequem machen und hätte ja genügend Zeit dort meine Bücher auch zu lesen was ich auch jeden Fall tun würde wollen...!

    Gerne auch heute weiter mein Glück fürs Print versuche da ich keine ebooks mag und sie auch nicht lesen kann....

    LG Jenny

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  2. Hallo und guten Tag,

    ich würde versuchen keinen Alltagstrott auch als Langzeitpatient in der Klinik bei mir persönlich aufkommen zulassen.

    Wenn es mir möglich gesundheitlich möglich ist viel Zeit außerhalb meines Klinikzimmers bzw. der Klinik zu verbringen ....spazieren gehen, selber einkaufen gehen, Kinobesuch....einfach raus...

    Vielleicht tuen sich da dann auch neue Freundschaften auf, mit anderen Menschen in Kontakt treten...sonst gerne stricken/häckeln, lesen usw.

    Klar ist das alles nicht einfach, aber ich bin immer eher ein positiv gestimmter Mensch!!

    In diesem Sinne allen einen schönen Mittwoch...LG..Karin...

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  3. Hallo :-)

    Ich bin der gleichen Meinung, Krebs ist und bleibt ein ARSCHLOCH!

    Ach das ist keine leicht Frage. Ich glaube ich würde die meiste Zeit mit meiner Familie und Freunden verbringen. Und außerdem würde ich so viel wie es möglich ist lesen. Nur beim Lesen kann ich mich ao richtig entspannen und glücklich sein.

    Ganz liebe Grüße
    Zeki

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  4. Hallo :-)

    Ich bin der gleichen Meinung, Krebs ist und bleibt ein ARSCHLOCH!

    Ach das ist keine leicht Frage. Ich glaube ich würde die meiste Zeit mit meiner Familie und Freunden verbringen. Und außerdem würde ich so viel wie es möglich ist lesen. Nur beim Lesen kann ich mich ao richtig entspannen und glücklich sein.

    Ganz liebe Grüße
    Zeki

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  5. Indem ich versuche schöne Sachen zu unternehmen, z. B. Bücher lesen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  6. Hallo,

    ich würde, so lange ich noch kann, viel mit meinen Freunden und der Familie unternehmen. So lange es noch möglich ist zum Beispiel reisen. Und vor allem viel lesen.

    Liebe Grüße
    Isabell

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  7. huhu

    ich würde viel lesen und nach schottland reisen

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  8. Hey,
    danke für deinen tollen Beitrag.
    Ich denke, ich würde die Zeit mit meinen Lieben verbringen, reisen so weit ich kann und alles tun, was mir Spaß macht. Es ist wichtig, die Zeit so positiv wie möglich zu nutzen.

    Liebe Grüße
    Ann-Sophie

    annso.schnitzler@onine.de

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  9. Hallo und vielen Dank für diesen schönen Blogtour-Tag! Ich würde auf jeden Fall versuchen, möglichst viel Zeit mit den Menschen zu verbringen, die mir am Herzen liegen und die ich liebe. Mit ihnen würde ich versuchen, mich abzulenken, mich auf positive Gedanken zu bringen und neue Kraft zu schöpfen.

    LG
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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  10. Hallo,
    ich würde solange es möglich ist, viel unternehmen, Zeit mit der Familie verbringen, mit Freunden. Und irgendwie einen halbwegs normalen Alltag haben wollen,der nicht nur die Krankheit beinhaltet.
    Liebe Grüße Bettina Hertz

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