Montag, 13. Juni 2016

[Rezension] Jager, Jennifer Alice - Being Beastly - Der Fluch der Schönheit

Quelle: Carlsen Verlag
Titel: Being Beastly - Der Fluch der Schönheit
Originaltitel: -/-
Autor: Jennifer Alice Jager
Übersetzer: -/-
Erscheinungsdatum: 02. Juni 2016
Verlag: Impress Verlag
ISBN: 978-3-646-60256-2
Format: Ebook
Seiten: 282
Preis: 3,99€

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Als die schöne Valeria erfährt, wen sie heiraten soll, ist ihr wohlbehütetes Leben auf einen Schlag vorbei. Um den jungen Grafen Westwood ranken sich Schauergeschichten von einem Fluch und ihr neues Heim gleicht eher einer Ruine als einem herrschaftlichen Herrenhaus. Auch Westwood selbst benimmt sich ihr gegenüber mehr wie ein eiskaltes Biest und nicht wie der Mann von Stand, der er eigentlich sein sollte. Doch dann stößt Valeria in einem verstaubten Raum auf magische Windlichter, die jedes für sich ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen ganz anderen Grafen, voller Freundlichkeit und Güte…

Quelle: Carlsen 


Jennifer (Alice) Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.

Quelle: Carlsen


Stellt euch vor, ihr werdet euer ganzes Leben darauf vorbereitet eine gute Partie zu machen und einen reichen Mann zu heiraten.
 Der 16-jähirgen Valeria ist dieses Schicksal vorgeben und sie fügt sich diesem so brav und wohlerzogen sie nun mal ist. Als sie ihren zukünftigen Ehemann und ihr zukünftiges neues Zuhause kennenlernt, kommen ihr schnell Zweifel auf. Denn das einst herrschaftliche Herrenhaus gleicht eher einer ziemlich heruntergekommenden Ruine. Auch der Auserwählte Westwood ist ein schlechtgelaunter Vertreter und erinnert Valeria eher an ein Biest als einen Gutsherren. Doch dank verwunschener Windlichter schafft es Valeria bald hinter die Fassade von Westwood. Sie deckt so manches Geheimnis auf und lernt den Grafen von einer anderen Seite kennen.

"Die Schöne und das Biest" - Viele kennen die Geschichte des verzauberten Wesen, welches hässlich und einsam in seinem Schloss lebt und nur Dank der Liebe einer wunderschönen Frau, zu alter Schönheit gelangt. Die Autorin Jennifer Alice Jager hat sich dieser Geschichte angenommen und sie neu aufgelegt.

Gleich zu Anfang lernen wir die 16-jährige Valeria kennen. Ein Leben lang wurde sie dazu erzogen, angepasst und brav zu leben. Sie ist hübsch und wird von ihrer Mutter streng auf ihre zukünftige Aufgabe vorbereitet. Anfangs ist sie vielleicht noch sehr oberflächlich und verwöhnt, aber je tiefer man in die Geschichte eintaucht, lernt man, welche Güte und Freundlichkeit in dieser jungen Frau steckt. 
Westwood macht seinen Ruf aller Ehre und tritt gleich von Beginn als unliebsamer Zeitgenosse auf. Er ist distanziert, unfreundlich und wenig gesprächig. Er macht es seiner zukünftigen Braut nicht leicht. Doch irgendwann kommt die Wendung und dann, so könnte man glauben, ist alles wunderbar.

Aber so schnell ist dieses Buch nicht zu Ende. Die Autorin hat viel Magie, Romantik und auch Spannung in die Handlung eingebaut. Es gibt fiese Intrigen, alte Flüche und vieles weitere was das Buch so fesselnd macht. 
Mit jeder Seite steigt die Spannung. Ich mochte es wie die einzelnen Charaktere aneinander wachsen und miteinander agieren. Es viel mir nicht leicht das Buch aus der Hand zu legen. Ich wollte es auch gar nicht. Es verzaubert mit jedem Kapitel und lässt dich für ein paar Stunden die Welt vergessen.



Auch wenn Jennifer Alice Jager mit "Being Beastly" die Story von die Schöne und das Biest nicht neu erfindet, ist ihr eine hinreißende Geschichte mit sympathischen Charakteren gelungen. Die Spannung steigt langsam und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Die Autorin schafft eine zauberhafte Stimmung mit viel Magie und lässt den Leser für einige Stunden die Zeit und die Welt vergessen.

Von mir gibt es




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