Samstag, 9. Januar 2016

[Rezension] Soul, Amy M. - Lovely Bad Boy

Quelle: Amazon

Titel: Lovely Bad Boy
Originaltitel: ./.
Teil einer Reihe?: Nein
Autorin: Amy M. Soul
Übersetzer: ./.
Erscheinungstermin: 25. Oktober 2015
Verlag: CreateSpace/Self-Publishing
ASIN: B016IPRNUU
Format: Ebook
Seiten: 180
Preis: 3,49€

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Was für ein Glück, dass Sara ihre Arbeit behalten kann. Außer ihr mussten alle Mitarbeiter des Clubs gehen. Erst mal ist es ihr auch egal, dass ihr neuer Chef ausgerechend Sam ist, der beste Freund ihres Mitbewohners und guten Freundes Jonas, wenngleich der ihr bis dato noch nie ein Sterbenswörtchen über ihn erzählt hat. Leider ist Sara von Sam gar nicht so abgeneigt, wie sie es gerne hätte, obwohl dieser immer so idiotisch zu ihr ist. 
Es gibt Tage, da verstehen sie sich blendend und fühlen sich regelrecht voneinander angezogen, aber immer öfter geraten sie aneinander und merkwürdigerweise immer wenn andere dabei sind. Sara fragt sich immer häufiger was mit Sam los ist und wo verdammt nochmal sein Problem liegt. Wieso ist er so, wie er ist? Sie spürt doch ganz genau, dass er sie mag und vielleicht auch ein bißchen mehr. Außerdem ist er davon überzeugt, dass er gar nicht so hart ist, wie er immer tut. Eins steht für Sara fest: sie muss es herausfinden. Vielleicht weiß Jonas etwas? Doch der verhält sich plötzlich auch ganz anders als sie es von ihm gewohnt ist. Was ist bloß mit den Männern los? Oder bildet sich Sara alles nur ein? Außerdem fragt sie sich immer öfters, warum Jonas nie zuvor von Sam erzählt hat. Er ist doch sein bester Freund?

Quelle: Amazon


Amy M. Soul wurde 1982 in Dorsten geboren und hat dort bis zu ihrem achtzehnten Lebensjahr gelebt. Bereits als Kind las sie viel und gern und entdeckte früh die Liebe fürs Schreiben. Sie verbrachte viele Stunden in ihrem Zimmer, um dort eigene kleine Geschichten zu kreieren. Immer wieder fragte sie sich, was wäre wenn... bis sie sich endlich dazu aufraffte und ihr erstes Buch schrieb.
Privat lebt sie heute mit ihrem Mann und ihren Töchter in Marl. Ihre Freizeit widmet sie dem Lesen, da sie ständig ein Buch in den Händen halten muss. Mittlerweise konnte sie sich sogar mit einem E-Reader anfreunden, allerdings zählt sie immer noch mehr auf echte Bücher zum Anfassen.

Quelle: Amazon




Noch beim Schreiben dieser Rezension habe ich mir Gedanken über meine Meinung von diesem Buch machen müssen. Ich bin mir immer noch nicht ganz einig.

An sich hat mir die Geschichte von Sara und Sam gut gefallen. 
Sara, die seit drei Jahren in Berlin lebt und sich dort eine neue Heimat aufgebaut hat, lebt als Untermieterin bei Jonas ihrem neuen besten Freund. Als eines Tages Sam, Jonas' bester Freund auftaucht, ändert sich ihr Leben. Nicht nur, dass dieser Mann Saras Gefühlswelt durcheinander bringt. Nein, er wird auch ihr neuer Chef sein, denn Sara ist die einzige von ihren Kollegen im Club, die von ihm übernommen wurde. Nach und nach entspinnt sich ein Gefühlschaos, der Sara ganz schön durcheinander bringt. Und leider ist ihr bester Freund Jonas dabei keine große Hilfe. Eher im Gegenteil...

Der Schreibstil der Geschichte hat mir schnell zugesagt. Man folgt der Handlung aus Saras Sicht und kann ihren Gedankengängen folgen. Ab und an störte mich ihr ständiges Denken aber, weil es irgendwie meinen Lesefluss unterbrach. Sara ist eine sympathische, leicht chaotische junge Frau. Sie ist manchmal etwas schüchtern, weiß sich aber auch durchzusetzen. Und doch wurde ich nicht ganz warm mit ihr.

Sam war mir ebenfalls sympathisch, aber sein schwankendes Verhalten ging nicht nur Sara sondern auch mir auf den Keks. Zudem kam mir die Gefühlsregung von ihm zu plötzlich und war mir nicht verständlich. So waren mir die Gefühle und Gedanken an vielen Stellen nicht greifbar.

Die Handlung an sich ist locker und lässig und man kann dieses Buch schnell und in einem Rutsch durchlesen. Der Klappentext gibt viel Handlung wieder und wenn man ehrlich ist, passiert auch nicht viel mehr. Dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt und auch die erotischen Szenen waren geschmackvoll und gut umgesetzt. Das positive war, dass sie nicht die Hauptthematik dieses Buches sind und ich somit der Handlung ungestört folgen konnte. Nicht, dass mich erotische Szenen stören. Hier haben sie einfach gut in das Gesamtbild hineingepasst. 


Dank eines angenehmen Schreibstils konnte mich die Autorin Amy M. Soul gut mit ihrem Roman "Lovely Bad Boy" unterhalten. Die Handlung ist locker, leicht und man flutscht einfach so durch die Geschichte. Und auch wenn ich mit der Hauptprotagonisten nicht so ganz warm wurde und ich so manchen Gefühlsänderungen klar folgen konnte, kann ich dieses Buch empfehlen.

Von mir gibt es



Mein Dank geht an die Autorin für die Überlassung eines Rezensionsexemplares!


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