Mittwoch, 8. April 2015

[Rezension] Herzig, Anna - Zeit für die Liebe


Quelle: Ullstein Verlage


Titel: Zeit für die Liebe
Autor: Anna Herzig
Verlag: Forever Ullstein
ISBN: 978-3-958-18009-3
Format: Ebook
Seiten: 192
Preis: 1,99€



Zuerst gibt es für Sophie nur Christopher. Dann kommt Adrian und fühlt sich so viel richtiger an. Doch für Adrian ist in Sophies Leben kein Platz. Eine verpasste Chance, eine unglückliche Ehe und fünfundzwanzig Jahre später befindet sich Sophie erneut an einer Kreuzung. Plötzlich steht Adrian in ihrer Küche und von nun an mitten in ihrem Leben. Viel später, kurz vor ihrem achtzigsten Geburtstag, lässt Sophie die Vergangenheit Revue passieren, und es wird klar: Das Schicksal kennt kein Alter. Ein kurzer Roman über das Erwachsen- und Älterwerden, über die Liebe und deren Stiefschwester, die unglückliche Liebe, und über eine essentielle Frage des Lebens: Was braucht es, um glücklich zu sein?
Quelle: Ullstein Verlage


Copyright: Lukas Beck


Anna Herzig wurde 1987 als Tochter eines Ägypters und einer Kanadierin in Wien geboren. Ihre Begeisterung für Literatur zeigte sich sehr früh. Nach unzähligen gelesenen Büchern beschloss sie bereits im Alter von 14 Jahren, ein eigenes Buch zu schreiben. 2005 erschien ihr erster Roman, der Thriller "Der Tod kann warten". Die junge Österreicherin nahm daraufhin unter anderem an der Kriminacht in Wien teil. Seit 2007 widmet sie sich einem neuen Genre, der Liebesgeschichte. Im Sommer 2013 schloss sie "Zeit für die Liebe" ab und schreibt nun bereits an einer neuen Liebesgeschichte – die eigentlich gar keine ist. Die Autorin lebt in Wien und arbeitet im Recruiting-Bereich.

Quelle: Ullstein Verlage




Eine kleine romantische Liebesgeschichte habe ich erwartet, als ich begann dieses Buch zu lesen. 192 Seiten sind nicht viel, so dass ich das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen habe.  Anna Herzig hat mit diesem Werk eine Liebesgeschichte geschrieben, die ich nicht alltäglich finde.

Sophie hat ihr Leben fast hinter sich. Ihrem Sohn Maximilian und ihrer Pflegerin erzählt sie nun ihre Geschichte über die Liebe ihres Lebens und falschen Wegen, die sie eingeschlagen hat.
Die Schreibweise von Anna Herzig sagte mir sehr zu. Sie schaffte es durchaus, mir die Gefühlswelt der Protagonisten näher zu bringen.
Teilweise wurde ich an die Bücher von Lucinda Riley, Corina Bomann oder Kate Morten erinnert. Diese Sprünge von der Gegenwart in die Vergangenheit finde ich sehr spannend, wenn sie gut gemacht sind.

Sophie ist eine Frau, die nicht mutig genug war, den richtigen Weg zu gehen und dadurch viele Jahre in Liebeskummer und Depression verbrachte. Ihr Mann Christopher tut alles für sie, aber sie ist nicht in der Lage, sich dafür erkenntlich zu zeigen. Im Gegenteil, macht sie ihm das Leben durchaus zur Hölle. Ich bewundere Christopher für diese Kraft und diesen Mut. Ich glaube, hätte Sophie schon viel früher verlassen. 
Letztendlich finden beide im Herbst des Lebens ihr Liebesglück und können Frieden miteinander schließen.

Was ich sehr schade fand, dass das Buch zu kurz geraten ist. Ein paar Seiten mehr hätten diesem Buch gut getan und mir einen tieferen Einblick in das Leben und die Gedanken von Sophie gegeben. 
So war ich teilweise durch die extremen Zeitsprünge etwas irritiert und wusste nicht, in welchen Jahr ich mich befand. 
Alles in allem jedoch hat mir "Zeit für die Liebe" gut gefallen und ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Allein die Schreibweise fand ich toll, so dass ich mich jetzt mehr mit der Autorin beschäftigen werde.



"Zeit für die Liebe" sollte Beachtung zu finden. Der schöne Schreibstil ließen mich als Leserin durch das Buch gleiten. Ein paar Seiten mehr jedoch, hätten mir geholfen, mich intensiver mit den Protagonisten auseinanderzusetzen. 
Von mir gibt es 

*    *    *   *

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