Montag, 16. Februar 2015

[Rezension] Martin-Lugand, Agnes - Glückliche Menschen küssen auch im Regen



Quelle: www.randomhouse.de
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Titel: Glückliche Menschen küssen auch im Regen
Autor: Agnès Martin-Lugand
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-7645-0528-8
Seiten: 208
Format: Taschenbuch
Preis: 14,99€

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Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar!


Was bleibt, wenn man alles verliert, was man je geliebt hat?
Seitdem ihr Mann Colin und ihre Tochter Clara bei einem Unfall starben, lebt Diane zurückgezogen. Der Einzige, den sie in ihre Wohnung lässt, ist ihr Freund Félix, mit dem sie bis vor einem Jahr ein Literaturcafé betrieben hat. Eines Tages jedoch beschließt sie Hals über Kopf, Paris zu verlassen und nach Irland zu ziehen, was ursprünglich einmal Colins Traum war. Ihr Ziel heißt: Mulranny. In dem kleinen Dorf am Meer hofft sie ein neues Leben aufbauen zu können – an einem Ort, an dem Claras Lachen nie erklang. Sie hätte aber nie erwartet, dass es ausgerechnet im regnerischsten Kaff der Welt jemanden gibt, der wieder Licht in ihr Leben bringt …
(Quelle: www.randomhouse.de)



Agnès Martin-Lugand ist Psychologin und war sechs Jahre im Rahmen eines Kinderschutzprogramms tätig. Seit dem Riesenerfolg von Glückliche Menschen küssen auch im Regen, das demnächst verfilmt wird, widmet sie sich nur noch dem Schreiben. Agnès Martin-Lugand lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in der Normandie.
(Quelle: www.randomhouse.de)


Beim Stöbern ist mir das Cover und der doch etwas ungewöhnliche Titel sofort aufgefallen. Auch der Klappentext konnte mich überzeugen. Umso mehr habe ich ich gefreut, dieses Buch lesen zu dürfen.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Wir lernen gleich am Anfang Diane kennen, die in tiefer Trauer über den Verlust ihres geliebten Ehemannes und ihrer gemeinsamen Tochter, in ihrer Wohnung eigentlich nur noch so vor sich hin vegetiert. Einzig ihr bester Freund Felix bringt noch etwas Abwechslung in den tristen Alltag.
Als ihr irgendwann in den Sinn kommt, nach Irland zu ziehen, wird sie milde belächelt und teilweise auch für „irre“ gehalten. Doch sie zieht es durch und geht für einige Monate nach Irland in den kleinen Ort Mulranny.
Die Autorin lässt ihren „Star der Geschichte“ dort viele emotionale Momente erleben. Es folgen einige Auf und Ab's und auch die Liebe kommt nicht zu kurz.
Der Leser folgt Diane von Paris nach Irland und erträgt gemeinsam mit ihr die tiefe Trauer, aber auch die romantischen Gefühle.

Die Entwicklung der trauernden Witwe Diane zu einer wieder erstarkten Frau fand ich gut und auch glaubwürdig. Nur ihr „Gegenpart“ Edward war manchmal echt nervig, weil er mit seinem etwas übertriebenen schlecht gelaunten Auftretens bei mir für viel Abwehr sorgte. Seine „plötzliche“ Wandlung nahm ich ihm und auch der Autorin nicht ab. Vielleicht hätten dem Buch in diesem Fall ein paar Seiten mehr gut getan.
Auf 208 Seiten diese Geschichte zu verpacken, macht sie nämlich doch etwas abgehackt und ich fühlte mich am Ende hin ziemlich unbefriedigt.

Der Schreibstil war okay. Er konnte mich zwar an die Geschichte binden, jedoch fand ich ihn manchmal, besonders bei den Dialogen, zu einfach. Man liest öfters ein „Halts Maul“ oder dergleichen. Ob das an der französischen Vorlage oder an der deutschen Übersetzung liegt, mag ich nicht zu beurteilen. Aber es störte mich, da es nach meinem Leseverständnis nicht, zur eigentlich ruhigen und romantischen Geschichte passte. Ein weiterer Störfaktor war für mich der ständige Griff nach einer Zigarette. Ich hatte schon das Gefühl in Zigarettenrauch zu baden. Diesen Fakt hätte man durchaus reduzieren können.


Meine Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt. Ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte durchaus gut getan und manche Entwicklungen plausibler wirken lassen.
Von mir gibt es daher nur


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